Zürcher GRIBI-Team analysiert den Immobilienmarkt Grossraum Zürich

Büromarkt

Im Wirtschaftsraum Zürich ist die verfügbare Büronutzfläche Ende 2016 rund 850‘000 m² (2015: 730000 m²), ein Anstieg von ca. 17%. Innerhalb des Wirtschaftsraums lassen sich aber teils grosse Unterschiede ausmachen. Der Zürcher Büromarkt bleibt weiterhin ein Mietermarkt. Dies hängt vor allem damit zusammen, dass Investoren auf den kleineren und weniger attraktiven Teilmärkten vorsichtiger agieren.

Die zusätzliche Besiedelung in der Stadt Zürich ist in letzter Zeit moderat ausgefallen, dennoch verfügt die Stadt weiterhin über eine hohe Standortgunst. Trotz des insgesamt eher vorteilhaften Marktes für Mieter haben Eigentümer mit Topobjekten weiterhin gute Karten.

 

Wohnmarkt

Die Wohnmärkte haben sich sowohl im Miet- als auch im Eigentumsbereich regional unterschiedlich entwickelt. Eine zentrale Lage bleibt weiterhin ein wesentlicher Faktor, wie z. B. die unterschiedliche Insertionsdauer in den beiden Teilmärkten zeigen (OWI - Studie der HWZ). Aufgrund der rückläufigen Zuwanderung und ihrer veränderten Struktur steigen bei gleichbleibend hoher Bautätigkeit die Vermarktungsrisiken signifikant.

Daher wird eine genaue Analyse bei der Produktepalette immer wichtiger.

Für das Miet- wie auch für das Eigentumssegment im Wirtschaftsraum Zürich gilt nach wie vor: Lage, Lage, Lage. Davon profitieren insbesondere Lagen, in denen sich die Anbindung durch neue und gut frequentierte (im ÖV) Verkehrsverbindungen verbessert hat. Weiterhin anspruchsvoll ist der Absatz von Produkten im Luxussegment. Die Nachfrage liegt noch immer auf hohem Niveau, stärker den je spielt aber der Preis eine wichtige Rolle.

Auf dem Eigentumsmarkt haben sich die Nachfrager an die restriktive Vergabe von Hypothekardarlehen gewöhnt, auch wenn sich diese weiterhin markthemmend auswirkt. Die Absorption ist nach wie vor gut und die Kaufpreise bleiben stabil, sind z.T. steigend. Dank der günstigen Zinsen ist die Nachfrage nach Stockwerkeigentum und Einfamilienhäuser, insbesondere im günstigen und mittleren Preissegment weiterhin hoch.